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Samstag, 6. Januar 2018, 14:45

Zahnriemen wechseln, Nockenwellenrad Stellung

Hey Leute,

Muss demnächst an meinem 145 zum 2. mal den Zahnriemen machen.
Hab mich beim erstmal auch etwas eingelesen. Nockenwellenblöcke, OT-Messuhr hab ich, Messuhrhalter leih ich mir.

Jetzt meine frage die ich weder per suche noch in der Anleitung beantwortet bekomme.

Das nockenwellenrad der Einlasswelle hat ja langlöcher, in welche Richtung muss ichxdas Rad drehen wenn der neue Riemen aufgelegt wird? Und wann?

Vor dem auflegen nach dem spannen?

Hab beim erstmal das Rad mittig gestellt und keine Messuhr gehabt. Ich gehen mal davon aus, das er deswegen nicht 100% läuft.

Deswegen will ich es diesmal zu 1000% Richtig Top machen.

Hier die Anleitung die mir nicht wirklich hilft, hoffe ihr könnt mir helfen oder ne andere Anleitung nennen.

Danke Leute und schönes WE.http://cloud.tapatalk.com/s/5a50d2e4c89a…en_ts-gdxti.pdf

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Marco

Back to the roots!

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2

Samstag, 6. Januar 2018, 23:30

Wenn ich mich recht entsinne, korrigiert nich wenn ich falsch liege, vor dem auflegen lösen. ZR auflegen, wenn der Zahn schön auf dem Rad sitzt, festziehen. Dann spannen, durchdrehen, Nockenposition kontrollieren, wenn es passt, mit montierten Nockenwellenbock nochmal leicht lösen damit die Spannung gleichmäßig verteilt ist. Festziehen und fertig.
So in etwa war das.

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Beste Grüße
Marco
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wieder Alfa!

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Sonntag, 7. Januar 2018, 20:35

Zitat

Wenn ich mich recht entsinne, korrigiert nich wenn ich falsch liege, vor dem auflegen lösen. ZR auflegen, wenn der Zahn schön auf dem Rad sitzt, festziehen. Dann spannen, durchdrehen, Nockenposition kontrollieren, wenn es passt, mit montierten Nockenwellenbock nochmal leicht lösen damit die Spannung gleichmäßig verteilt ist. Festziehen und fertig.
So in etwa war das.

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Hi Marco,

Danke erstmal.

Versteh ich nicht ganz.
Muss das Rad jetzt ganz nach recht oder in der Mitte stehen?

Vielleicht hat ja jemand ne Anleitung.

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eleflo

Starkstromfraktion

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Sonntag, 7. Januar 2018, 22:29

Du musst nicht nur das Rad der Einlass-, sondern auch das der Auslassnockenwelle lösen. Du drehst beide Räder, dass sie etwa in der Mitte stehen, dann legst du den Zahnriemen auf (Kurbelwelle steht auf OT). Als nächstes den Zahnriemen spannen und erst dann die NW-Räder festziehen. Böcke abnehmen und Motor Durchdrehen.
Durch die gelösten NW-Räder lässt sich der Riemen super leicht auflegen.
145QV und 146TI novitec

145QV EZ:1/99 275Mm (09.16) Koni Gelb , Eibach Anti-Roll-Kit, Spezial-Auspuffanlage, gepimpte Fensterheber, Ölthermometer, AHK, Tempomat, polierte Kanäle, Fächerkrümmer, längerer 5. Gang, ABS mit EBD, LED Funzeln...

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Roland0815 (08.01.2018)

5

Sonntag, 7. Januar 2018, 22:34

Zitat

Du musst nicht nur das Rad der Einlass-, sondern auch das der Auslassnockenwelle lösen. Du drehst beide Räder, dass sie etwa in der Mitte stehen, dann legst du den Zahnriemen auf (Kurbelwelle steht auf OT). Als nächstes den Zahnriemen spannen und erst dann die NW-Räder festziehen. Böcke abnehmen und Motor Durchdrehen.
Durch die gelösten NW-Räder lässt sich der Riemen super leicht auflegen.
Nabend,

Danke eleflo, Wäre es dann nicht besser das Einlassrad ganz nach rechts zu drehen da da beim spannen ja nach links gezogen wird? Hab das auslassrad nicht einen Pin der in die Welle geht und somit nicht verstehbar ist???

Mfg

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eleflo

Starkstromfraktion

Wohnort: Stuttgart Nord

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6

Montag, 8. Januar 2018, 23:00

Die beiden Räder haben im losen Zustand jeweils genug Spiel. Aun der Auslassnockenwelle ist der Pin auch schmaler als die entsprechende Nut.
Wenn ein Rad beim Spannen an den Anschlag kommt, merkst du das, dann muss der Riemen eben einen Zahn weiter
145QV und 146TI novitec

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7

Dienstag, 9. Januar 2018, 00:03

Danke leute

8

Dienstag, 16. Januar 2018, 22:09

Da ich das grad am 2.0er ti Motor vom Spider gemacht habe, wo der Vorbesitzer bzw. dessen Werke das komplett um mindestens nen Zahn falsch aufgelegt hat, würde ich das gern aus meiner Erfahrung ergänzen:

1. Du machst die Abdeckungen auf und hast dann alles vor Dir. Dann steckst Du die Uhr rein und suchst den OT mit den noch alten Riemen. Stellst fest, ob die alten Riemen tatsächlich auf OT waren und die Böckchen passen. Wenn überhaupt nichts passt, dreh die Kurbelwelle um eine Umdrehung. Wenn es jetzt passt, alles gut, dann markier mit nem Lackstift auf den Stirnrädern, wo sie hin müssen.

Wenn das nicht passt, dreh sehr sensibel mit nem zweiten Helfer zusammen so lange, bis die Nockenwellen passend für die Böckchen stehen. Dann setz die Böckchen, markier die Stirnräder NICHT.

Nimm die Riemen runter. Nimm die neuen Riemen, die auch eine Laufrichtung und einen "Anfang" haben. Wenn die Stellung vorher nicht gestimmt hat, such bei den Ausgleichswellen (2) die auch immer von den Werkstätten einfach "draufgehauen" werden, die Werksmarkierungen - die gibt es, das sind so Nuten im Metall.

Stell die richtig. Such Dir nen Helfer. Setz den Zahnriemen von unten vom großen Rad aus auf. Das ist einfacher. Oben an den Böckchen muss der passen, die Langlöcher geben Dir Spiel, aber sie verstellen auch den Zündzeitpunkt um bis zu 10 Grad!
Also prüf die Riemenspannung.

Dann den Zweitriemen drauf für die Ausgleichswellen nach Werksmarkierungen.

Dann mach den Ventildeckel drauf - die Abdeckungen noch nicht. Schmeiß die Mühle an, ruhig auf den Böcken und ohne Aggregate. Nicht ins Gas treten, nur "laufen lassen" und etwas Gas geben.
Klingt "hart und klingelnd"?
Dann ist zu viel Vorzündung.

Dann das Stirnrad los und mit dem Daumen den Riemen zwischen Stirnrad und Auslasswellenrad etwas drücken.
Stirnrad anziehen, nächster Testlauf.
Dann sollte es "weicher" klingen.

Wie gesagt: 10 Grad Vorzündung sind im Langloch, das muss man austarieren, wenn die Kiste "safe and sound" laufen soll.

Aber es ist an sich ganz einfach.

Liebe Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eleflo« (18. Januar 2018, 19:11)


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-=Spike=- (17.01.2018)

9

Mittwoch, 17. Januar 2018, 09:39

Moin :-)

Ich glaube, die kleineren t.i. Motoren haben dieses Ausgleichswellen-Geraffel gar nicht. Also ignorier das, wo nix ist, kann nix verkehrt stehen.
Aber geh echt vorsichtig mit der Langlochstellung um - das hat ne Bandbreite von "läuft richtig sch***" bis "läut super" und wieder "läuft voll schäbbig".
Tatsächlich verstellst Du damit die Einlass- und Auslass-Steuerzeiten, nicht den Zündzeitpunkt, da hab ich Quatsch geschrieben, aber letztlich ist der Effekt der gleiche, Du verschiebst halt das "Fenster", wann welches Ventil öffnet und schließt gegenüber dem Zündzeitpunkt.

Wenn also vorher schon alles richtig steht und perfekt läuft, direkt markieren, damit es hinterher wieder genauso ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nizzre« (17. Januar 2018, 10:09)


eleflo

Starkstromfraktion

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10

Mittwoch, 17. Januar 2018, 16:18

Jetzt muss ich hier nochmal ein bisschen intervenieren. Die Methode mit den Böcken, Messuhr und losen Zahnriemenscheiben ist super einfach und eigentlich für dumme gemacht. Du stellst die Kurbelwelle auf OT montierst und spannst den Riemen. Jetzt kannst du nochmal OT der Kurbelwelle exakt einstellen und dann die Nockenwellenräder festziehen.
Das Rad auf der Einlassnockenwelle hat aus einem Grund so lange Löcher: Der Phasensteller ist mit einem Gewinde in die Nockenwelle geschraubt. Da weder das Gewinde in der Nockenwelle, noch das Gewinde im Phasensteller genau positioniert sind, kommt der Ausgleich über die Langlöcher. Man kann damit das Rad soweit verdrehen, dass auf jeden Fall wieder ein Zahn im Riemen getroffen wird.
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Mittwoch, 17. Januar 2018, 18:15

Wenn das so ist, Eleflo, dann hast Du sicher Recht. Ich hatte es anders erklärt bekommen und war entsprechend übervorsichtig, als ich es letzte Woche gemacht habe.
Dann brauch ich ja beim nächsten Mal nicht so ne "Anstellerei" machen. :-)
Danke für die Aufklärung.

:danke:

12

Mittwoch, 17. Januar 2018, 23:20

Nabend Leute,

Jetzt bin ich verwirrt.

Ich stell mit dem alten Riemen auf O.T. dann schau ich ob die Nockenwellenblöcke passen, wenn nicht( was ich Glaube) Mach ich was? Denn Riemenspanner lösen und die Wellen so drehen das die Blöcke passen? Ohne Riemen die Wellen einstellen das die Blöcke passen geht ja nicht, da diese sich schon verdreht haben können?

Danke leute

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13

Donnerstag, 18. Januar 2018, 09:59

Oje, Entschuldigung,

nein, auf gar keinen Fall! Immer erst die Böckchen drauf, auch wenn der OT verstellt ist!
Die Korrektur macht man danach unten am Kurbelwellenrad.

ich wollte keine Verwirrung stiften :-(
Eleflo, bitte lösch mal meine Verwirr-Beschreibung!

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Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:04

Alles gut Nizzre,

Jetzt hab ich es verstanden. Erst die Nockenwellen fixieren, und dann OT an der Kurbelwelle einstellen.

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eleflo

Starkstromfraktion

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15

Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:07

Für die Einlassnockenwelle gibt es ein Spezialwerkzeug um sie zu drehen, die Auslassnockenwelle kann man über die Zentralschraube verdrehen.
Wenn man die Nockenwellen ausbauen muss, bleibt einem nichts anderes übrig.
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